
Heiraten auf der Halbinsel Snæfellsnes
Der Kirkjufell über seinen Wasserfällen, die schwarze Kirche von Búðir, Felsbögen bei Arnarstapi und ein vergletscherter Vulkan an der Spitze – eine Halbinsel nicht weit von Reykjavík.
Snæfellsnes reicht nördlich von Reykjavík weit in den Atlantik hinaus; an der Westspitze liegt, im Snæfellsjökull-Nationalpark, der Snæfellsjökull, ein 1.446 m hoher Vulkan unter seinem Gletscher. An der Nordküste liegen Grundarfjörður am Fuß des steilen Kegels des Kirkjufell und Stykkishólmur mit Blick auf die Inseln des Breiðafjörður; an der Südküste Lavafelder, die schwarze Holzkirche von Búðir und die Basaltklippen und Felsbögen zwischen Arnarstapi und Hellnar.
Die Halbinsel ist wie gemacht für Elopements (Hochzeiten zu zweit) und kleine Hochzeiten: nah genug an Reykjavík für einen Tagesausflug, abwechslungsreich genug für einen ganzen Tag voller Porträts – Berg, Kirche, Lava und Meer, alles keine Autostunde voneinander entfernt. Paare aus dem Ausland können in Island rechtsgültig heiraten, vor einem Bezirkskommissar oder einer registrierten Trauperson; andere erledigen das Standesamt zu Hause und feiern hier eine freie Trauung.



Übers Jahr
Die beste Zeit zum Heiraten auf der Halbinsel Snæfellsnes
Juni, Juli und August sind die milden Monate: In Stykkishólmur erreichen die Höchstwerte im Mittel 12 bis 14 °C, an acht bis zehn Tagen im Monat regnet es, und um die Sonnenwende bleibt es fast die ganze Nacht hell. Mai und September sind kühler und ruhiger und funktionieren trotzdem gut. Von Oktober bis März ziehen die Atlantikstürme durch – der Wind in Stykkishólmur weht im Hochwinter im Mittel mit etwa 7 m/s, im Juli mit unter 5 –, doch der verschneite Kirkjufell mit Polarlichtern darüber lockt auch im Winter Paare an.
- Januar: Ruhiger
- Februar: Gut mit Planung
- März: Gut mit Planung
- April: Ruhiger
- Mai: Gut mit Planung
- Juni: Am besten
- Juli: Am besten
- August: Am besten
- September: Gut mit Planung
- Oktober: Ruhiger
- November: Ruhiger
- Dezember: Ruhiger
- FrühsommerHelle Nächte und grüne Hänge: Ende Juni geht die Sonne in Arnarstapi gegen halb eins in der Nacht unter und vor drei Uhr wieder auf, und an den Klippen über dem Meer brüten die Dreizehenmöwen.
- Spätsommer und HerbstRuhige Abende bis in den August, ab Ende August dunklere Nächte und die ersten Polarlichter; im September färbt sich die Heide rot und braun, und die Halbinsel leert sich.
- WinterSchnee auf dem Kirkjufell und auf dem Gletscher, um die Sonnenwende weniger als vier Stunden Tageslicht und in klaren Nächten Polarlichter. Plant nach dem Wetter und lasst euch Spielraum, um den Tag zu verschieben.
In Zahlen
- Mittleres Tagesmaximum in den besten Monaten
- Jun 12,2 °C · Jul 13,9 °C · Aug 13,4 °C
- Veðurstofa Íslands
Temperaturen: Stykkishólmur, Klimamittel 1991–2020 · Niederschlag: Stykkishólmur, Klimamittel 1961–1990 · Geprüft am 16. Oktober 2026
Orte
Wo Paare hier heiraten
Die Arten von Orten – fragt euren Fotografen, welche er gut kennt.
Der Kirkjufell und seine Wasserfälle
Der klassische Blick auf den Berg vom Kirkjufellsfoss aus, am schönsten am Abend, wenn die tiefe Sonne seine Flanke beleuchtet. Fotografiert wird von unten: Der Aufstieg auf den Berg selbst ist steil und gefährlich.
Die schwarze Kirche von Búðir
Búðakirkja, eine kleine schwarz gestrichene Holzkirche, allein in einem Lavafeld am Meer, dahinter die Berge: eines der Wahrzeichen der Halbinsel und eine Kulisse für Porträts zu jeder Jahreszeit.
Arnarstapi und Hellnar
Basaltklippen, Felsbögen und ein etwa zweieinhalb Kilometer langer Küstenweg zwischen den beiden Dörfern, in einem Naturschutzgebiet seit 1979: das Eheversprechen unterwegs und Porträts am Felsbogen Gatklettur.
Der Snæfellsjökull und die Westspitze
Der schwarze Kieselstrand von Djúpalónssandur, die Felsnadeln von Lóndrangar und die Lavafelder unter dem Gletscher. Drohnen sind an der Küste des Parks von Mitte April bis Mitte September verboten, und kommerzielle Dreharbeiten brauchen eine Genehmigung – euer Fotograf weiß Bescheid.
Licht
Wie das Licht fällt
Die Nordküste blickt auf den Breiðafjörður, und so geht die Sonne an Sommerabenden spät über dem Wasser unter, weit im Norden, und das tiefe Licht streift die grünen Flanken des Kirkjufell. Zur Sonnenwende geht sie in Arnarstapi gegen halb eins unter und ist vor drei Uhr wieder da; das Abendglühen geht direkt ins Morgenlicht über. Im Dezember steht die Sonne nur von etwa zwanzig vor zwölf bis fünf vor halb vier am Himmel, tief im Süden.
Anreise
So kommt ihr hin
Stykkishólmur liegt etwa 170 km von Reykjavík entfernt, Arnarstapi etwa 190 km – zwei bis zweieinhalb Autostunden, vom Flughafen Keflavík aus etwas mehr. Für die Halbinsel reicht also ein langer Tag, schöner sind aber eine oder zwei Übernachtungen. Eine Autofähre fährt von Stykkishólmur über den Breiðafjörður in die Westfjorde. Prüft im Winter vor der Abfahrt umferdin.is und safetravel.is.
Fotografen
Fotografen auf der Halbinsel Snæfellsnes
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Planen
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