



Hochzeitsfotografen in Österreich

Der Bodensee und die Seebühne der Bregenzer Festspiele, die Dörfer aus Holz im Bregenzerwald und der Schnee von Lech – Sommer am See, Winter in den Alpen.
Vorarlberg, das westlichste Bundesland Österreichs, reicht vom Bodensee hinauf in die Alpen, zwischen Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein. Die Landeshauptstadt Bregenz liegt am See, am Fuß des Pfänders; weiter südlich folgen im Rheintal Dornbirn und Feldkirch mit seiner mittelalterlichen Altstadt. Dahinter, weiter oben, liegen die Dörfer aus Holz im Bregenzerwald, das Kleinwalsertal und das Große Walsertal – ein UNESCO-Biosphärenpark –, das Montafon unter der Silvretta und am Arlberg Lech und Zürs.
Geheiratet wird zwischen See und Bergen: die Trauung am Standesamt – allein in Lech und Zürs sind es rund vierzig Paare im Jahr –, danach eine Kapelle in den Wiesen, eine Hütte, die man mit der Bergbahn erreicht, oder ein Schiff auf dem See. Im Bregenzerwald tragen die Frauen zu Hochzeiten noch heute die Juppe, die schwarze, plissierte Tracht des Tals.



Fotografen
Sie fotografieren hier und kennen das Licht. Ihre ganzen Hochzeiten findet ihr auf ihren Seiten.
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Übers Jahr
Von Juni bis September ist Saison: lange Abende am See; in den Bergen fahren die Bahnen, und Hütten und Almen sind bewirtschaftet. Es ist aber auch die nasseste Zeit – in Bregenz fallen von Juni bis August 190 bis 200 mm im Monat, an 13 bis 15 Tagen, an manchen Nachmittagen mit Gewittern –, plant also für jeden Moment im Freien eine Alternative unter Dach. Der September ist ruhiger. Am Arlberg ist der Winter eine zweite Saison, von Dezember bis Mitte April; in der Zwischensaison stehen seine Bahnen still.
Wetterstation: Bregenz, Klimamittel 1991–2020 · Geprüft am 30. Oktober 2026
Orte
Die Arten von Orten – fragt euren Fotografen, welche er gut kennt.
Die Seepromenade, die Hafenmole mit ihren nach Westen gerichteten Sunset-Stufen und die Seebühne der Festspiele, die größte der Welt; ein Schiff für das Abendessen, die Pfänderbahn für die Aussicht.
Mit Holzschindeln verkleidete Bauernhäuser neben neuen Holzbauten, in 23 Dörfern – der Ortskern von Schwarzenberg gehört zu den schönsten –, darüber die Almen, auf denen den ganzen Sommer Käse gemacht wird.
Kleine Kapellen in den Wiesen und Hütten, erreichbar mit der Bergbahn oder zu Fuß; über Lech heiraten Paare auf einem Gipfel, zu dem eine Seilbahn hinaufführt – im Sommer oder im Schnee.
Die Lauben und Türme Feldkirchs unter seiner Burg und der Karren über Dornbirn, dessen Seilbahn bis spätabends fährt, hinauf zu einem gläsernen Steg mit Blick über das Rheintal bis zum See.
Licht
Vorarlberg ist das westlichste Bundesland Österreichs, deshalb sind seine Sommerabende die längsten des Landes: Um die Sommersonnenwende geht die Sonne in Bregenz gegen zwanzig nach neun unter, mehr als zwanzig Minuten nach Wien, vom Hafen aus gesehen über dem offenen Wasser; im Dezember um halb fünf, hinter den Schweizer Hügeln. In den tiefen Tälern verschwindet sie viel früher hinter den Graten. Von Oktober bis Februar liegt oft Nebel über dem See, während die Berge in der Sonne stehen: Im November und Dezember bekommt Bregenz ein Viertel der möglichen Sonnenstunden, Warth auf 1.478 Metern fast die Hälfte.
Anreise
Fliegt nach Zürich: Von dort ist Bregenz mit dem Auto eineinhalb Stunden entfernt – mit dem Direktzug, der alle zwei Stunden fährt, eineinviertel Stunden – und Lech etwa zweieinhalb Stunden. St. Gallen-Altenrhein jenseits des Rheins und Friedrichshafen am anderen Seeufer liegen eine halbe Stunde von Bregenz entfernt, haben aber nur wenige Flüge; von Innsbruck sind es eineinhalb Stunden nach Lech. Lech und Zürs erreicht man über den Flexenpass, der das ganze Jahr offen ist – im Winter mit Winterreifen, manchmal mit Schneeketten –, das Kleinwalsertal auf der Straße nur von Oberstdorf in Deutschland aus.
Planen
Österreich
Foto: Ian P.



