Kurz gesagt
- In Österreich macht nur die standesamtliche Trauung euch rechtsgültig zu Eheleuten; eine rein kirchliche Trauung ist vor dem Staat ungültig, und eine freie Trauung hat nirgends rechtliche Wirkung.
- Paare aus dem Ausland können hier rechtsgültig heiraten: Jedes Standesamt in Österreich darf eure Unterlagen prüfen und euch trauen, egal wo ihr wohnt und welche Staatsangehörigkeit ihr habt (Personenstandsgesetz § 19; oesterreich.gv.at, Jänner 2026).
- Zuerst kommt die Ermittlung der Ehefähigkeit, ein persönlicher Termin mit euch beiden anhand eurer Urkunden. Das Ergebnis gilt sechs Monate, es gibt kein Aufgebot mehr am Gemeindebrett und keine Wartefrist; die Bundesgebühr beträgt 74 €, mit ausländischen Dokumenten 193 € (Oktober 2026).
- Neben seinen eigenen Räumen kann das Standesamt euch an einem genehmigten Ort trauen: Wiens Liste vom 1. Oktober 2026 nennt mehr als 160, von Schönbrunn bis zum Riesenrad und zu Heurigen; Salzburg traut im Marmorsaal von Schloss Mirabell und in neun Schlössern und Burgen.
- Gleichgeschlechtliche Paare dürfen seit 1. Jänner 2019 heiraten, auch wenn ihr Heimatland das nicht vorsieht; 821 der 45.537 Ehen, die Statistik Austria 2025 gezählt hat, wurden zwischen zwei Männern oder zwei Frauen geschlossen.
In diesem Ratgeber
- Drei Arten von Trauung, eine rechtsgültige Ehe
- Können wir in Österreich heiraten, wenn keiner von uns hier wohnt?
- Wie läuft die standesamtliche Trauung ab?
- Welche Unterlagen brauchen Ausländer?
- Was kostet das Standesamt?
- Wie funktioniert die Traumhochzeit in Wien?
- Und in Salzburg, Hallstatt und den anderen Regionen?
- Können wir in Österreich kirchlich heiraten?
- Was erlaubt euch eine freie Trauung?
- Können gleichgeschlechtliche Paare in Österreich heiraten?
- Was passiert nach der Hochzeit?
- Wo kommt euer Fotograf ins Spiel?
- Fragen von Paaren
- Quellen
Österreich macht es Paaren aus dem Ausland ungewöhnlich leicht. Frankreich verlangt, dass einer von euch oder ein Elternteil in der Gemeinde wohnt; Österreich verlangt gar keinen Wohnsitz. Jedes Standesamt im Land kann eure Unterlagen prüfen und euch trauen – im eigenen Trauungssaal oder in einem Palais, einem Schloss, auf einem Weingut oder einem Schiff, das es genehmigt hat. Was es braucht, ist Papierkram: den Nachweis aus eurem Heimatland, dass ihr frei heiraten dürft, übersetzt, und einen persönlichen Termin vor der Hochzeit. Viele Paare machen die Trauung deshalb zum Teil des Festtags selbst und feiern danach, wenn sie wollen, noch kirchlich oder frei.
Drei Arten von Trauung, eine rechtsgültige Ehe
- Standesamtlich. Die einzige Trauung, die euch in Österreich zu Eheleuten macht: Die Standesbeamtin oder der Standesbeamte fragt euch nacheinander, ob ihr die Ehe schließen wollt, und erklärt euch dann für verheiratet – „in einer Form und an einem Ort … die der Bedeutung der Ehe entsprechen“ (Personenstandsgesetz § 18).
- Kirchlich. „In Österreich ist eine rein kirchliche Trauung vor dem Staat ungültig“, schreibt das Referat für Ehe und Familie der Erzdiözese Salzburg. Das Gesetz verlangt die standesamtliche Trauung nicht mehr zuerst, die Kirchen erwarten sie aber.
- Frei. Eine freie Trauung ist jede Zeremonie, die ihr wollt, mit Trauredner, Freundin oder ganz allein zu zweit. Sie hat keine rechtliche Wirkung; die Ehe schließt ihr am Standesamt – am selben Tag oder zu Hause.
Können wir in Österreich heiraten, wenn keiner von uns hier wohnt?
Ja – das ist die sogenannte Touristenhochzeit. Das Bundesportal oesterreich.gv.at sagt es klar: Auch wer weder die österreichische Staatsbürgerschaft noch einen Wohnsitz in Österreich hat, kann hier heiraten; die Ehe ist rechtswirksam, weil eine österreichische Standesbeamtin sie geschlossen hat, und anmelden könnt ihr euch bei jedem Standesamt (Stand 1. Jänner 2026). Das Personenstandsgesetz regelt es in § 19: Die Ermittlung der Ehefähigkeit und die Trauung können jeweils bei jeder Personenstandsbehörde im Bundesgebiet stattfinden.
Geprüft wird euer eigenes Recht: Ob ihr heiraten dürft, richtet sich für jeden von euch nach seinem Personalstatut, also dem Recht seines Heimatstaats (IPR-Gesetz § 17) – deshalb ist die Urkunde von zu Hause so wichtig. Fragt vor der Hochzeit in eurem Land nach, ob die österreichische Ehe dort eingetragen werden muss. Wien hat für Paare ohne österreichischen Wohnsitz sogar eine eigene Adresse: touristenhochzeit@ma63.wien.gv.at.
Wie läuft die standesamtliche Trauung ab?
- Termin beim Standesamt reservieren. Wien vergibt die Termine für Trauungen außerhalb der Standesämter für das ganze folgende Jahr ab dem ersten Werktag im Mai; Salzburg bucht den Marmorsaal online; Innsbruck nimmt Reservierungen telefonisch an, höchstens sechs Monate im Voraus.
- Nach euren Unterlagen fragen. Welche Dokumente bei ausländischer Staatsangehörigkeit nötig sind, sagt das jeweilige Standesamt; Salzburg schickt die Liste binnen 14 Tagen nach der Buchung.
- Besorgen, übersetzen, beglaubigen – in der Reihenfolge, die euch das Standesamt nennt.
- Die Ermittlung der Ehefähigkeit. Eine mündliche Verhandlung anhand eurer Urkunden, bei der grundsätzlich beide anwesend sind; die Niederschrift heißt noch immer Aufgebot, öffentlich ausgehängt wird aber nichts mehr. Meldet euch etwa sechs Monate vorher an: Das Ergebnis gilt sechs Monate, und folgt keine Trauung, wird das Verfahren eingestellt (§ 17).
- Keine Wartefrist. Steht eure Ehefähigkeit fest, heiratet ihr am vereinbarten Termin.
- Die Trauung. Trauzeugen sind freiwillig – keiner, einer oder zwei, ab 18 (§ 18). Spricht einer von euch nicht ausreichend Deutsch, ist ein Dolmetscher dabei. In Gmunden dauert die Zeremonie rund 20 Minuten, danach habt ihr eure Heiratsurkunde; Innsbruck stellt auf Wunsch eine internationale aus.
Welche Unterlagen brauchen Ausländer?
Die genaue Liste gibt euch euer Standesamt. Für Verlobte ohne österreichische Staatsbürgerschaft verlangen Linz und Klagenfurt im Original einen gültigen Reisepass, die Geburtsurkunde und einen aktuellen Nachweis des Familienstands aus der Heimat – ein Ehefähigkeitszeugnis oder das, was euer Land stattdessen ausstellt. Für Deutschland, Italien und die Schweiz kann das österreichische Standesamt das Zeugnis aufgrund von Abkommen direkt beim Standesamt im Heimatstaat anfordern. Wart ihr schon verheiratet, kommen das rechtskräftige Scheidungsurteil oder die Sterbeurkunde dazu; bei gemeinsamen Kindern deren Geburtsurkunden.
Fremdsprachige Urkunden brauchen eine Übersetzung, in der Praxis von einem gerichtlich beeideten Dolmetscher – die Liste führt das Justizministerium. Ob zusätzlich eine Apostille oder diplomatische Beglaubigung nötig ist, hängt vom Ausstellungsstaat ab; Auskunft gibt das Büro für Konsularbeglaubigungen im Außenministerium. Zwischen EU-Staaten erspart die Verordnung (EU) 2016/1191 bei vielen Personenstandsurkunden die Beglaubigung.
Was kostet das Standesamt?
Die Bundesgebühren sind überall gleich; dazu verrechnet jede Gemeinde ihre eigenen Beträge für Trauungen außerhalb der Amtsstunden oder Amtsräume. Stand Oktober 2026:
| Was | Gebühr | Quelle |
|---|---|---|
| Ermittlung der Ehefähigkeit | 74 €; mit ausländischen Dokumenten 193 € | oesterreich.gv.at; Gmunden |
| Trauung (Bundesverwaltungsabgabe) | 5,45 € während der Amtsstunden; 10,90 € außerhalb; 54,50 € außerhalb der Amtsräume | oesterreich.gv.at |
| Wien: an einem genehmigten Ort | 670 € Montag bis Freitag, 995 € am Samstag, ohne Beilagen | Stadt Wien |
| Salzburg: Marmorsaal; externer Trauungsort | höchstens 330 €; bis 500 € | Stadt Salzburg |
| Salzkammergut: Trauungssaal im Seeschloss Ort, Gmunden; Außentrauung | Saalmiete 350 €; Kommissionsgebühr 269 € | Stadtgemeinde Gmunden |
| Kärnten: Klagenfurt, österreichische und ausländische Verlobte | 216,60 €; im Freien 629,20 € | Stadt Klagenfurt |
Location, Musik und Blumen kommen dazu. Für den Rest des Budgets: Was kostet ein Hochzeitsfotograf in Österreich?
Wie funktioniert die Traumhochzeit in Wien?
- Wo. Eine Trauung außerhalb der Standesämter heißt in Wien Traumhochzeit. Die Liste der genehmigten Orte vom 1. Oktober 2026 nennt mehr als 160: das Belvedere, die Hofburg und Schönbrunn, Grandhotels, Museen, das Riesenrad, ein Donauschiff, eine historische Straßenbahn und Heurige in den Weinbergen des 19. und 21. Bezirks.
- Wann. Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag um 16 und 18 Uhr; Samstag um 10, 12 und 14 Uhr. Keine Traumhochzeiten an Feiertagen, am Karfreitag, Karsamstag, am 24. und 31. Dezember.
- In welcher Reihenfolge. Zuerst den Termin bei der MA 63 reservieren, telefonisch oder per Mail, dann den Ort direkt beim Betreiber buchen, dann die Eheschließung anmelden – frühestens sechs Monate vorher.
- Ohne Wohnsitz in Österreich schreibt ihr an touristenhochzeit@ma63.wien.gv.at: beide vollständigen Namen, Wunschtermin, Geburtsland, Staatsangehörigkeit, Adresse und Familienstand.
Auf die Liste kommt ein Ort, wenn ein Paar ihn beantragt und er die Bedingungen der Stadt erfüllt: öffentlich zugänglich, gut mit Öffis erreichbar, barrierefrei, störungsfrei, mit einem versperrbaren Nebenraum für das Standesamt, ohne religiösen Bezug und mit einer Schlechtwetteralternative in der Nähe jedes Platzes im Freien. Welche Arten von Orten es gibt, zeigt Hochzeitslocations in Österreich.
Und in Salzburg, Hallstatt und den anderen Regionen?
- Salzburg. Trauungen im Marmorsaal von Schloss Mirabell dienstags und freitags von 8 bis 12 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr; rund 1.200 im Jahr; wegen Sanierung vom 4. bis 17. Oktober 2027 geschlossen. Extern: Schloss Frohnburg, Schloss Fuschl, Schloss Hellbrunn samt Sound-of-Music-Pavillon, Schloss Leopoldskron, Schloss Mönchstein, die Festung Hohensalzburg, das Kavalierhaus Kleßheim und das Palais Neustein. Trauungen im Freien finden bei Schlechtwetter keinesfalls statt, und Reis, Blüten oder Konfetti sind strengstens untersagt.
- Hallstatt. Bad Goisern, Gosau, Hallstatt und Obertraun haben je ein Standesamt, und die Region nennt die Orte, die Paare wählen: die Heilbronner Kapelle auf rund 2.000 Metern am Krippenstein, ein Schiff auf dem Hallstätter See, die historischen Kirchen. Ob ein Ort außerhalb des Amts für die standesamtliche Trauung infrage kommt, entscheidet das Standesamt. Der Ort hat 741 Einwohner und zählte vor der Pandemie 600.000 bis 700.000 Besucher im Jahr – die ruhigen Stunden stehen unter Elopement in Österreich.
- Innsbruck traut im Trauungssaal im Goldenen Dachl, größere Hochzeiten im Congresspark Igls oder in der Villa Blanka. Gmunden traut im Seeschloss Ort auf seiner Insel im Traunsee (40 Sitzplätze). Klagenfurt hat zwei Trauungssäle und acht weitere Orte, darunter ein Schiff der Wörtherseeflotte und Schloss Maria Loretto.
Können wir in Österreich kirchlich heiraten?
Ja, aber vor dem Staat ist das allein keine Ehe: „Kirchliche Trauungen haben vor den Behörden keine Rechtsgültigkeit“ (oesterreich.gv.at). Eine katholische Trauung ohne Standesamt braucht die Erlaubnis des Bischofs, das Nihil obstat, das es in Österreich seit 1980 gibt – nur wenn eine standesamtliche Eheschließung nicht zumutbar ist, und dann „entfallen die rechtlichen Wirkungen einer staatlichen Ehe“ (ehe-familie.at, 13. Oktober 2026).
- Beginnt in der Wohnsitzpfarre einer oder eines von euch, mindestens drei Monate vorher: Im Trauungsprotokoll werden Ehewille und Ledigenstand festgehalten; dazu kommen ein Ehevorbereitungskurs und zwei volljährige Trauzeugen, die nicht katholisch sein müssen (oesterreich.gv.at, Februar 2026).
- In einer anderen Pfarre heiraten geht mit Erlaubnis eures Pfarrers (Kanon 1115); die Unterlagen laufen über eure Diözese. Legt bei der Location nichts fest, bevor die österreichische Pfarre den Termin zusagt.
- Konfessionsverschiedene Ehen brauchen eine ausdrückliche Erlaubnis (Kanon 1124), mit einem ungetauften Partner eine Dispens (Kanon 1086). Evangelische Pfarren verlangen die Heiratsurkunde des Standesamts.
Manche Schlösser haben Kapellen für kirchliche Trauungen – die Schlosskapelle in Schönbrunn, die von Hellbrunn in Salzburg –, ebenso Stifte wie Göttweig über der Donau am Ende der Wachau.
Was erlaubt euch eine freie Trauung?
Den Ort: ein Steg am Wolfgangsee, eine Almwiese unterm Wilden Kaiser, der Garten eines Heurigen zwischen den Reben – überall, wo Eigentümer oder Behörden euch lassen. Die Uhrzeit: Am 21. Juni 2027 geht die Sonne in Salzburg um 21:10 und in Innsbruck um 21:14 Uhr unter, das Jawort kann also dem Licht folgen statt dem Terminkalender des Standesamts – die Monate stehen unter Die beste Zeit zum Heiraten in Österreich. Sprache und Trauredner wählt ihr selbst. Viele Paare machen beides an einem Tag: vormittags Standesamt, nachmittags die freie Trauung in der Location, danach die Agape.
Können gleichgeschlechtliche Paare in Österreich heiraten?
Ja, seit 1. Jänner 2019 und zu denselben Bedingungen – auch wenn euer Heimatrecht das nicht vorsieht, denn dann gilt das Recht des Staates, in dem die Ehe geschlossen wird (IPR-Gesetz § 17 Abs. 1a). Das Bundesportal weist darauf hin, dass eine solche Ehe nicht automatisch in allen anderen Staaten anerkannt wird; fragt also zuerst zu Hause nach. 2025 heirateten in Österreich 411 Männer- und 410 Frauenpaare (Statistik Austria). Daneben gibt es die eingetragene Partnerschaft, offen für alle Paare: 1.955 wurden 2025 begründet.
Was passiert nach der Hochzeit?
Lasst euch gleich alle Urkunden ausstellen, die ihr braucht (in Klagenfurt kostet jede 13,10 €), wo möglich im internationalen Format; zwischen EU-Staaten helfen die mehrsprachigen Formblätter der Verordnung 2016/1191, sonst kann eine Apostille nötig sein. Viele Staaten verlangen, dass eine im Ausland geschlossene Ehe nachbeurkundet wird, und euer Name nach der Hochzeit richtet sich nach eurem Heimatrecht.
Wo kommt euer Fotograf ins Spiel?
- Trauungen sind kurz und pünktlich – rund 20 Minuten in Gmunden, in Wien zur vollen Stunde –, euer Fotograf steht also bereit, bevor die Standesbeamtin hereinkommt.
- Fotos sind willkommen, mit Zurückhaltung. Salzburg lässt euch jeden Fotografen mitbringen und bittet um diskretes Arbeiten; Wien erlaubt Filmen, solange es die Zeremonie nicht stört.
- Das Auszugsfoto mit Konfetti macht ihr draußen, wo die Location es erlaubt, und plant immer ein Dach ein: In Salzburg wandert eine Trauung im Freien bei Schlechtwetter nach drinnen.
- In der Kirche fragt ihr die Pfarre nach Fotos, Blitz und wo der Fotograf stehen darf.
Fragen von Paaren
Können Ausländer in Österreich heiraten?
Ja. Auch wer weder österreichischer Staatsbürger ist noch hier wohnt, kann bei jedem Standesamt in Österreich heiraten, und die Ehe ist rechtswirksam. Jeder von euch muss nach seinem Heimatrecht ehefähig sein, nachgewiesen durch eine aktuelle Urkunde aus der Heimat, übersetzt und, wo verlangt, mit Apostille.
Was ist eine Touristenhochzeit in Österreich?
So nennt man die standesamtliche Trauung eines Paares ohne Wohnsitz in Österreich. Sie ist überall möglich, weil jedes Standesamt die Ehefähigkeit ermitteln und trauen darf (Personenstandsgesetz § 19); Wien hat dafür die Adresse touristenhochzeit@ma63.wien.gv.at.
Gibt es in Österreich eine Wartefrist vor der Hochzeit?
Nein, und auch kein öffentliches Aufgebot mehr. Ihr meldet euch etwa sechs Monate vorher an; die Ermittlung der Ehefähigkeit muss innerhalb von sechs Monaten vor der Trauung liegen, weil ihr Ergebnis danach verfällt.
Brauchen wir Trauzeugen?
Nein. Ihr könnt ohne, mit einem oder mit zwei Trauzeugen ab 18 heiraten (Personenstandsgesetz § 18). Ein Dolmetscher ist nötig, wenn einer von euch nicht ausreichend Deutsch spricht.
Können wir in einem Schloss oder Palais heiraten?
Ja, wenn das Standesamt den Ort genehmigt. Wiens Liste nennt mehr als 160, darunter Schönbrunn, das Belvedere und die Hofburg; Salzburg traut im Marmorsaal von Schloss Mirabell und in neun Schlössern und Burgen, etwa Hellbrunn, Leopoldskron und der Festung Hohensalzburg.
Ist eine rein kirchliche Trauung in Österreich gültig?
Vor dem Staat nicht. Die Kirchen erwarten die standesamtliche Trauung zuerst, und eine katholische Trauung ohne sie braucht die Erlaubnis des Bischofs, die nur in Ausnahmefällen erteilt wird.
Wie geht’s weiter? Hochzeitslocations in Österreich, was ein Hochzeitsfotograf kostet oder die Regionen von Österreich. Habt ihr ein Datum, erzählt uns von eurem Tag und seht, wer frei ist, oder schaut euch die Fotografen in Österreich an.
Quellen
- RIS – Personenstandsgesetz 2013, §§ 14–19 (abgerufen am 15. Oktober 2026) (öffnet in einem neuen Tab) · ris.bka.gv.at
- RIS – IPR-Gesetz, §§ 16–17 (abgerufen am 15. Oktober 2026) (öffnet in einem neuen Tab) · ris.bka.gv.at
- oesterreich.gv.at – Anmeldung zur Eheschließung (aktualisiert am 5. Oktober 2026) (öffnet in einem neuen Tab) · oesterreich.gv.at
- oesterreich.gv.at – Eheschließung in Österreich ohne Wohnsitz (aktualisiert am 1. Jänner 2026) (öffnet in einem neuen Tab) · oesterreich.gv.at
- oesterreich.gv.at – Standesamtliche Trauung (aktualisiert am 19. Jänner 2026) (öffnet in einem neuen Tab) · oesterreich.gv.at
- oesterreich.gv.at – Katholische Trauung (aktualisiert am 27. Februar 2026) (öffnet in einem neuen Tab) · oesterreich.gv.at
- oesterreich.gv.at – Die Heirat (kirchliche und evangelische Trauung) (öffnet in einem neuen Tab) · oesterreich.gv.at
- Stadt Wien – Traumhochzeit: Locations (öffnet in einem neuen Tab) · wien.gv.at
- Stadt Wien – Traumhochzeitslocations in Wien, nach Bezirken (1. Oktober 2026) (öffnet in einem neuen Tab) · wien.gv.at
- Stadt Wien – Traumhochzeit: Ablauf und Kosten (öffnet in einem neuen Tab) · wien.gv.at
- Stadt Wien – Traumhochzeit: Kommissionierung einer Location (öffnet in einem neuen Tab) · wien.gv.at
- Stadt Salzburg – Ehe und Verpartnerung (öffnet in einem neuen Tab) · stadt-salzburg.at
- Stadt Salzburg – Heiraten im Marmorsaal (öffnet in einem neuen Tab) · stadt-salzburg.at
- Stadt Salzburg – Externe standesamtliche Trauungen (öffnet in einem neuen Tab) · stadt-salzburg.at
- Stadt Innsbruck – Ehe & Eingetragene Partnerschaft (öffnet in einem neuen Tab) · innsbruck.gv.at
- Stadtgemeinde Gmunden – Gebühren (öffnet in einem neuen Tab) · gmunden.at
- Stadtgemeinde Gmunden – Trauungssaal im Seeschloss Ort (öffnet in einem neuen Tab) · gmunden.at
- Stadt Klagenfurt – Hochzeit / Eingetragene Partnerschaft (öffnet in einem neuen Tab) · klagenfurt.at
- Magistrat Linz – Standesamt, Infoblatt Eheschließung (Stand März 2022) (öffnet in einem neuen Tab) · linz.at
- Dachstein Salzkammergut – Heiraten in Hallstatt, Bad Goisern, Obertraun und Gosau (geändert am 6. März 2026) (öffnet in einem neuen Tab) · dachstein.salzkammergut.at
- Wikipedia – Hallstatt (Einwohner 1. Jänner 2026, Besucherzahlen) (öffnet in einem neuen Tab) · de.wikipedia.org
- Erzdiözese Salzburg, Referat für Ehe und Familie – Rein kirchlich heiraten, geht das? (13. Oktober 2026) (öffnet in einem neuen Tab) · ehe-familie.at
- Heiliger Stuhl – Codex des kanonischen Rechtes, cann. 1083–1094 (Kanon 1086) (öffnet in einem neuen Tab) · vatican.va
- Heiliger Stuhl – Codex des kanonischen Rechtes, cann. 1108–1123 (Kanon 1115) (öffnet in einem neuen Tab) · vatican.va
- Heiliger Stuhl – Codex des kanonischen Rechtes, cann. 1124–1129 (Kanon 1124) (öffnet in einem neuen Tab) · vatican.va
- Europäisches Justizportal – Öffentliche Urkunden (Verordnung (EU) 2016/1191) (öffnet in einem neuen Tab) · e-justice.europa.eu
- Statistik Austria – Eheschließungen und Ehescheidungen 2025 (Pressemitteilung vom 22. Mai 2026) (öffnet in einem neuen Tab) · statistik.at




